[INT] – Testfahren

Die Boote unsere Bootsschule und Schiffahrtsunternehmen stehen jedem Interessiertem nahezu „unbegrenzt“ zur Verfügung.

Über Jahre kann in aller Ruhe ein Boot nach dem anderen getestet werden. Es besteht mit Sicherheit kein Kaufzwang oder ein Versuch der subtilen Überredung eines dann doch „schnell“ zu erwerben – Versprochen!
Dem Gedanken des Testfahren liegt die Kostenlosigkeit zugrunde.

Jedoch müssen wir für Pflege und Bereithaltung nach Termin und ggf. Buchung, unsere Werft offen halten und das verursacht dann eben doch Kosten.

Somit kalkulieren wir einen Aufwand für unsere Niederlassung, dem Mitreinigen, und ggf. der Auffrischung von bereits erfahrenen Schiffsführenden, denen wir dann unser Vertrauen schenken dürfen.

Es entstehen also derzeit, mit Stand Mai 2020, diese Unkosten:

– 20 Euro für ein Boot, einen Tag ohne Einweisung und anmoderierte Übergabe (Könner)
– 25 Euro für ein Boot, einen Tag mit anmoderierte Übergabe. Es wird per Moderationskärtchen eine Auffrischung für Kenner der Binnenschiffahrtsregeln angeboten, die auch den Umgang mit Faltbooten bereits kennen. Diese ist nicht vollständig und ersetzt keine fundierten Kenntnisse!
– 35 Euro für ein Boot, einen Tag mit anmoderierter Übergabe und Vorführung der Besonderheiten eines Faltbootes in ufernahem Wasser. Dies ersetzt keine grundlegenden Kenntnisse über den Umgang mit Kajaks und Kanadiern!
ALSO:wir behalten es uns im Zweifelsfalle aus unfallverhütender Prävention vor, unsichere Teilnehmer zunächst auf einen unserer Anfängerkurs zu schicken. Wir erkennen wohlwollend jedweden „Schein“ an, jede „Paddler-Qualifikation“ und hoffen im Gespräch zu spüren, dass ihr dieses Wissen auf unsere Faltboote anwenden könnt. Dann freuen wir uns.

Wir die Flußwanderfamilie müssen euch Vertrauen können, wenn wir euch eines unserer wertvollen Unikate zeitweise überlassen.
Wir müssen euch auch vertrauen können, das ihr jederzeit klaren Kurs und klaren Kopf beim führen eines Wasserfahrzeuges auf einer Wasserstraße habt. Das mit dem Angebot des Testfahrens kein Einkommens erzielt wird, könnt ihr an den Summen oben gut sehen.
Um einen detaillierten Einblick in das – sagen wir mal  – „Anforderungsniveau“ eines halbweg erfahrenen Bootführers zu bekommen (per §§ definition: Kleinstfahrzeug unter 6m ohne eigenen Antrieb)  lest euch bitte unsere standardisierte Bootsordnung einmal durch:
TIV – Bootsordnung2020

Dann erlaubt bitte eine Ergänzung wegen einer „China-Microbe“.Eingetlich möchte ich dazu nichts sagen, aber ich werde eben immer wieder gefragt:
Ihr dürft wissen, dass wir als Schiffahrtsniederlassung auf Neckargrund ausserhalb der kommunale Regelungen, – denen der Binnenschiffahrt unterstehen. (keine Geschäft, keine regelmäßiger Kundenverkehr, kein Verleih nach BGB) Unsere Auflagen werden offiziell von denen der „Fährbetriebe“ abgeleitet und müssen bootsklassenspezifisch in der Niederlassung umgesetzt werden.
Deshalb vergeben wir derzeit nur Boote an Hausgemeinschaften. Da sind Familien , Ehepartner, sonstig Verpartnerte, Heimkindergruppen, etc…

Aus unfallverhütender Sicht für den Betrieb an Bord unserer Wasserfahrzeuge muss auf auf ein abnormes ruckartiges Zurückweichen vom nächsten Besatzungsmitglied verzichtet werden!  Menschen mit Angstreaktionen vor anderen Menschen sind für die Schiffahrt denkbarst ungeeignet. Deshalb empfehlen wir, nur in seelisch geordnetem, gelassenem Zustande zu erscheinen, um die Fahrt durch jedwede Überreaktion nicht zu gefährden. Bootsführende achten bei der Vorauswahl ihrer Besatzung ebenso darauf.
Da Interessenten Masken tragen, weil diese meinen, damitandere zu schützen, spricht nichts dagegen wenn diese an Land unter freiem Himmel getragen werden möchten. Dazu besteht jedoch auch kein „Zwang“.
An Bord ist das Tragen aus o.g. Gründen nicht zu empfehlen.

Danke.