[DFL] – Boot sucht Bewußtsein

Das Boot für Menschen mit Haltung

Wer sein Herz an die (Faltboote verloren hat, wird über diese Seite nur schmunzeln. Doch bauen wir dem Neuen, offenen Besucher unserer Seite eine kleine Brücke:

Ja – wir können Faltboot“.

Es ist eben etwas ganz anderes, als die schnittigen Kunststoffboote unserer Tage.

Von den Bardeikas der Aleuten, über die faltbaren Boote der kanadischen Indianerstämme, bis hin zu den „Lumpenkreuzern“, ist seine Entstehungsidee so alt wie die Notwendigkeit sein Boot auch an Land mitnehmen zu können. Dabei musste es einmal auf ein Pferd passen, ein andermal den Hochseewellen Flexibilität entgegensetzen, da bauliche Länge fehlte. Ein aner Mal musste es schwerstes Baumaterial tragen, bevor es im Eselsgalopp – zerlegt und in Körben Verstaut – wieder Stromauf getragen wurde. Die innovative Erfolgsgeschichte der Faltboote kennt sehr viele Ethnien, Architekten, Konzepte und Konstruktionen. Es ist ein Kind vieler Väter und Mütter

Wer ein Faltboot gezielt anschafft, hat gut nachgedacht. „Falter“ (Faltbootfahrer) wissen den Wert eines Faltbootes in Nützlichkeit, Nachhaltigkeit, Wertbeständigkeit und Effizient zu benennen.

Als Falter hast du Zeit – nein, nicht für das Aufbauen – sondern für DICH!
Du hast Zeit für Deine Reise, für das unverbildete Naturerleben, für Freunde, Stille und die Seele treiben lassen. Zeit bei sich anzukommen. Bootshautnah spürst Du die Kraft des Wassers, Du bekommst in einem Faltboot viel Gespür für den Fluss, der Dich umgibt. „Falteln“ ist Aussteigen auf Zeit. Am Ufer lässt Du deinen Zeitdruck zurück, keine Sorge wer Dich wo, wann abholt – denn Du brauchst dich mit dem Faltboot ja nicht festlegen. Dein ewiges Organisieren und Vorsorgen bleibt zurück am Ufer. Im Faltboot bist Du selbst an Bord. Du bist in einer anderen Welt.

Falter“ sein ist ein Lebensstil der Achtung vor sich selbst hat.

Steig ein in das Viel-Falt-Boot!

hier gibt es weiterführende „Kampfschriften“

Eine kleine Faltboot-Verteidigung gegen üble Zeitgenossen DFWL – Boot mit Seele sucht Bewußtsein
Abgrenzung des Begriffes „Flußwandern“ TEXT-DFL-Begriff Flußwandern
Geschichtliche Gedanken zum Thema DFL-Faltbootgeschichte

 

[DFL] Kaleidoskop – geheime Orte um Eggenstein

Wenige kennen diesen Ecken – und wenn dann kaum einer im gesamten Bild.

Durch veränderungen am Pfinz-Entlastungskanal wurde ein neuer Kanuweg in der REgion erschaffen, der sich noch nicht herumgesprochen hat.

Auch das ist Flusswandern – basteln, improvisieren und sich wundern wie viele Jahre das gebastelte vom Ufer dann hält.

Die überlaufenden Dammkronen an dieser niedrigen Brücken hatte seine Heimtücke. Aber es gibt ganz besondere Eindrücke.

[DFL] Kaleidoskop – Familie auf Boot &Bahn-Reisen

Die Anreise war – sagen wir mal-hektisch. Es war einfach keine Zeit zum Fotografieren. Auch in der überfüllten Bahn hatten wir längere zeit damit zu tun, dass unsere Pakete keinem auf den Kopf fallen. Das ist es, was Flussreisen auszeichnet: „Leben in vollen Zügen“.

Kaum Ausgestiegen, trifft uns ein Kamerade an und lädt uns ein, unbedingt in ihrem Bootshaus zu Übernachten. Da können wir nicht ablehnen. Die Reise war noch nicht einam angefangen, schon stellte  sich der nächste ungeplante Zwischenfall ein. Und nicht immer ist der so gut zu einem wie dieser, der einem ein Dach über dem Kopf beschert.

Am Vorabend werden die Boote vorberietet.

Regen droht – aber na ja – das tat er schon seit Tagen.

Essen hält die Trimmung da, wo sie hingehört – und weckt die Kinder auf.

Papa hat mal wieder alles falsch gemacht und wird von seiner Tochter erst mal Straf-Gekuschelt.

Ein trüber, aber durchaus energeigeladener Tag – wir spüren es.

Eine  kindgerechte Tour sollte es werden. Aber sie ermüden nicht. Nun gut – wir machen ja auch Pausen, unterhalten uns und paddeln auch einmal garnicht. Trotzdem vergeht immer mehr Strecke als geplant…

Also bei der Brotzeit waren die Splinten noch am Wagen dran…

Die Schleuse ist kaputt – nun wird besprochen. EIn Tante- Emma-Laden findet in uns die dankbarsten Kunden seit Langem.

Wer doppelt so viel paddelt, wie die Eltern dachten, hat natürlich vier mal soviel Hunger.

Endlich wieder ein Grund um auf dem Dilsberg-Campingplatz zu sein. Unser Geheimtipp für den unteren Neckar.

Am nächsten Platz, am nächsten Tag. Die Schleuse unterhalb der Heidelbereger Orthopädie ist mit so einem langen Gleis versehen, das es sich lohnt, erste Haltestellen einzurichten.

Der seit Tagen angekündigte Regen, fällt nun endlich einmal kurz. Wir gehen unter die Büsche. Da kein Blitz zu erwarten war, ging das.

kurz vor dem nächsten Regen kamen wir Zuhause an. 2 Tage zu früh – unsere Kinder waren einfach zu begeistert bei der Sache…

[DFL] Kaleidoskop – Funzelfahrt

Alle Jahre macht es große Freude, mit dem Boot auf dem Main unterwegs zu sein.
Das Treffen wird nun zusehend bekannter – bei den Frankfurtern, die immer noch zu verduzt auf den nächtlichen Lichterschein reagieren.
Ein schöner Jahresabschluss. Einsteiger ins Winterpaddeln bekommen hier einen kleinen Vorgeschmack.

[DFL] Kaleidoskop – Faltbootsegeln

Dieser zugegeben etwas dünne Beitrag rührt daher, dass ich beim Unterrichten einfach keine Hand für den Foto frei

[DFL] Kaleidoskop – Rheinfahrt, wenige Zentimeter von der Schifffahrtssperre entfernt.

Bei Hochwassermarke 2 beginnt die Sperrung der Schifffahrt auf dem Rhein.
Dann haben auch wir an Land zu bleiben. An diesem Tage waren allerdings noch ein paar Zentimeter unterhalb und die Sperrung wurde erst gegen Abend erwartet.
Nicht dass du jetzt denkst: „Was macht denn der für einen Blödsinn?“ Es war der seltene Fall, dass mir alle Paddler von ihren Fähigkeiten her bekannt waren. Nach einer Vorwarnung Tags zuvor: „unsere Tour wird wohl ausfallen müssen“, entscheiden Alle: „Wir wollen erst einmal sehen“. Das Wetter war herrlich, die Freude groß. In der Einweisung zur Rheinfahrschule wurden in einem stillen Seitenarm alle neu zu erlernenden Paddeltechniken gekonnt – also ging es los…

unter uns eine Wiese und ein Wanderweg, den man sonst nur zu Fuß betritt.

man ahnt schon, was das Wasser für einen Druck hat.

Einweisung: Beobachtung der Schiffahrt, Kehrwasser, optische Täuschungen im Sonnenglitzern.

Nach der ersten Queerung Zeit zum Verschnaufen.

Entlang eines Wanderweges…

Klatschnass – innen wie aussen nach der berühmten „Lachs-Nummer“. Hunger und Durst waren gewiss.

Nach dem Waschen der Haut -und Riesenportionen beim Griechen hinter dem AKW-Türmen-  hat die Sonne auch ihr Gutes: die Häute wurden beim Essen trocken.